BSBF 2022: F4E invites industry to a dialogue session on the development of European fusion industry 
On October 5th between 14:00-16:00,   floor -4, room Z1, F4E invites industrial partners to a dialogue around the theme: “How can we effectively sustain and grow the European Fusion Industry capabilities, competitiveness and innovation?”
Please read here more details on the session and feel free to join the discussion (no prior registration is required).

Fusion Industrial Liaison Office (FILO)

Die Realisierung des internationalen Fusionsexperiments ITER ist ein wichtiger Schritt im Forschungsprogramm zur Entwicklung eines Fusionskraftwerkes als langfristige Option einer CO2-freien und quasi unerschöpflichen Energiequelle und somit ein Beitrag zur Erreichung der forschungspolitischen Ziele des Forschungsfelds Energie. ITER entspricht mit seinen Zielen den Forderungen der EU-Nachhaltigkeitsstrategie und ebenso den Zusagen der EU auf dem Pariser Klimagipfel. ITER ist das Ergebnis einer globalen Verabredung in Paris (Versailles), die im Sinne der Verantwortung für die Zukunft und zur Vermeidung von Verteilungskämpfen einen Beitrag zum Weltfrieden durch die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Energie für alle Menschen leisten soll.

ITER soll die Erzeugung eines Energie-Überschusses bei der Realisierung der Kernfusion mit magnetischem Einschluss erreichen. Daran, und darauf aufbauend, wird sich die Entwicklung eines Demostrationskraftwerk DEMO anschließen, das die Möglichkeit der Gewinnung nutzbarer Energie in Form von Elektrizität durch Fusion zeigen soll. 

Die Zielsetzung des vom BMBF geförderten deutschen Fusion Industrial Liaison Office (FILO), das dem 2007 gegründete Deutsche ITER Industrie Forum e.V. (dIIF) nachfolgt, ist es, deutsche Unternehmen im Rahmen einer sich herausbildenden europäischen Fusionsindustrie zu unterstützen. Eine besondere Schwerpunktsetzung gilt dabei den Aufgaben für die ITER Organizaton (mit Sitz in Cadarache - Südostfrankreich), Fusion for Energy (der europäischen "Domestic Agency" in Barcelona) und EUROfusion sowie der Verbindung zu den deutschen Fusionsforschungseinrichtungen (Forschungszentrum Jülich, Karlsruher Institut für Technologie, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik).

Hierdurch soll die Förderung von neuen und innovativen Technologien an den Bedarfen der Menschen vor allem im Bereich "Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energie" ausgerichtet werden, um - entsprechend der Zielsetzung der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung -  Deutschland an die Spitze der nächsten Technologischen Revolutionen zu stellen und gleichzeitig die Zusammenarbeit im Innovationsgeschehen in Europa zu stärken. 

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) übernimmt als Trägereinrichtung des FILO die administrative Einbindung des ITER Industrial Liaison Officer (ILO) für Deutschland und des Verbindungsbüros beim Club d´Affaires Franco-Allemand de Provence (CAFAP) - der deutsch-französische Wirtschaftsclub Provence in Aix-en-Provence (Südostfrankreich), die beide zuvor (d.h. bis zur Vereinsauflösung am 31.12.2021) beim Deutschen ITER Industrie Forum e.V. (dIIF) angesiedelt waren.

Diese Internetseite vermittelt allen interessierten Unternehmen den aktuellsten Informationsstand über die neuesten Entwicklungen bei ITER und anderen Fusionsprojekten, was den deutschen Unternehmen hilft, ihre Auftragschancen zu optimieren.